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14.07.2010 - 10:26

Deutsche Post startet das Projekt „E-Postbrief“

Ab heute ist es möglich bei der deutschen Post sich eine persönliche Adresse für die „E-Post“ zu erstellen

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13.07.2010 - 12:17

Ölpest: BP platziert neue Auffangglocke auf Bohrloch

Nach 12 Wochen steigt die Hoffnung das Öl vorübergehend stoppen zu können.

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Deutsche Post startet das Projekt „E-Postbrief“

14.07.2010 - 10:26

Ab heute ist es möglich bei der deutschen Post sich eine persönliche Adresse für die „E-Post“ zu erstellen und durch eine Identifikation per Postident-Verfahren einen elektronisch erstellten Brief zu versenden oder zu erhalten (www.adresse-sichern.epost.de )

Hierzu wird bei Erstregistrierung die Identität durch Vorlage des Reisepasses oder des Personalausweises überprüft. Bei der Anmeldung zum Portal wird die eindeutige Authentifizierung der Teilnehmer durch Passwort, Benutzername und zusätzlich durch die Nutzung des HandyTAN-Verfahrens sichergestellt.

Die Post verspricht, dass sich jeder sicher sein kann, dass der Schriftwechsel nicht von unbefugten Dritten eingesehen oder verändert wird. Dafür wird der Internetbrief verschlüsselt abgelegt und übermittelt. Darüber hinaus kann jeder Nutzer eine zusätzliche private Verschlüsselung vornehmen.

Produkte aus der klassischen Sparte wie Einschreiben können ebenfalls genutzt. Wenn der Empfänger über keine E-Postbrief-Adresse verfügt, bietet die Post die Hybridvariante an: sie druckt die E-Mails einfach aus und stellt sie per Briefträger ganz normal zu. Für Geschäftskunden wird auch eine Scan- und Druckdienstleistung angeboten, speziell für die öffentliche Verwaltung außerdem die E-Poststelle. Diese digitalisiert Papierbriefe und Faxe und sammelt sie zusammen mit E-Post und E-Mails in einer virtuellen Annahmestelle. Von hier aus erfolgt die Zuordnung an die einzelnen Verwaltungsmitarbeiter, das gleiche gilt für den elektronischen Ausgang.

Das Gegenprojekt der Bundesregierung heißt De-Mail und soll auch noch dieses Jahr realisiert werden. Auch andere Unternehmen stehen mit ähnlichen Projekten in den Startlöchern. Die Post zumindest hat schnell gehandelt um der Bedrohung ihres Kerngeschäfts entgegen zu wirken und  erhofft sich einen Vorteil durch die vorgezogene Markteinführung. Quelle: DP

Ölpest: BP platziert neue Auffangglocke auf Bohrloch

13.07.2010 - 12:17

Nach 12 Wochen steigt die Hoffnung das Öl vorübergehend stoppen zu können. Ingenieure positionierten am Montagabend die neue Glocke auf das Bohrloch. Diese ist 5,5 Meter hoch und wiegt 68 Tonnen. Noch ist unklar, ob der Trichter dem enormen Druck des auströmenden Öls standhalten wird, da er noch nie unter den herrschenden Bedingungen in dieser Tiefe getestet wurde. In einer momentan angesetzten zweitägigen Testphase soll dies heraus gefunden werden. Hierbei werden nach und nach 3 Ventile vorsichtig geschlossen, in der Hoffnung, dass eine erneute Explosion nicht statt findet. Sollte das Vorhaben tatsächlich funktionieren und die Kappe den Druckverhältnissen stand halten und das Leck abdichten, ist dies dennoch nur eine vorläufige Lösung. Das Öl kann aufgefangen werden. Erst Mitte August ist ein dauerhafter Verschluss des Bohrlochs durch Entlastungsbohrungen geplant. Quelle: BP

Kryptologe Sean O´Neil knackt Skype– Protokoll

12.07.2010 - 17:52

Skype machte immer ein großes Geheimnis aus den verwendeten Algorithmen, die bei der Kommunikation zum Einsatz kommen. Dank dieser Geheimhaltung gab es bislang keine anderen Clients und schützte Skype somit vor Spam und Malware. O´Neil  hat laut eigenen Angaben bereits schon vor einigen Monaten den RC4-Algorithmus mit Hilfe des Verfahrens „Reverse Engineering“ geknackt und in einer Open-Source-Bibiliothek die Verschlüsselung in C veröffentlicht. Der Blog-Beitrag war am Freitag nicht mehr zugänglich, Kopien waren aber auf anderen Webseiten zu sehen. Skype bestätigte den Vorgang im Wesentlichen und betonte zugleich, dadurch werde die Sicherheit der Kommunikation mit dem Dienst in keiner Weise beeinträchtigt. Der Code ist unbeabsichtigt in die Hände von Crackern und Spammern gefallen, die ihn schon für Angriffe aller Art verwenden. O’Neil  hat deshalb Skype informiert, damit die Sicherheit weiter gewährleistet und verbessert werden kann. Skype kläre nun rechtliche Schritte gegen ihn, weil dieser mit seiner Arbeit, auch wenn es laut O‘Neil der Verbesserung der Sicherheit dienen sollte, direkt Spam-Angriffe unterstützt. Die Entschlüsselungsergebnisse werden im Detail Ende 2010 auf der CCC (Kongress des Chaos Computer Clubs) in Berlin vorgestellt. Trotz allem gab es lobende Worte des Kryptologen für die Skype-Software. Verwendet werden sieben Arten von Verschlüsselung, darunter auch das sicher geltende AES-256 (Advanced Encryption Standard mit 256 Bit Schlüssellänge für das Login) Die eigentliche Verschlüsselung von Skype wurde nicht geknackt.

Quelle: Internet

Thomas Cook übernimmt Öger Tours

12.07.2010 - 17:50

Der Reisekonzern Thomas Cook will für ca. 30 Mio. Euro den Ferienflieger Öger Tours in seine Palette aufnehmen. Zur Gruppe zählen Marken wie Neckermann Reisen, ThomasCook Reisen, Condor, Air Marin und Bucher Last Minute. Öger Tours ist in Deutschland der führende Reiseveranstalter für den Urlaub in der Türkei, das seit Jahren als deutsches Reiseziel boomt. Der Markenname und der Sitz in Hamburg sollen erhalten bleiben. Dem Gründer und Chef von Öger Tours, Vural Öger (68) sei die Entscheidung nicht leichtgefallen, er sehe die Übernahme aber als zukunftsweisende Entscheidung für die Fortführung seines Lebenswerks. Er gründete 1969 in Hamburg das „Reisebüro Istanbul“, welches als erstes Direktflüge von Deutschland in die Türkei anbot. 1973 rief er die Fluggeselschaft „Öger Türk Tur“ und 9 Jahre drauf den Reiseveranstalter Öger Tours GmbH ins Leben.  Vural Öger wird nach der Übernahme im Aufsichtsrat der deutschen Thomas Cook AG sitzen und mit seiner Tochter, Nina Öger (36), den Bereich der türkischen Leistungen, die nicht verkauft wurden, leiten. Hierzu gehören seine Fluggesellschaft, die Beteiligungen an Hotels und eine Reiseleiteragentur in der Türkei. Der Tui-Konkurrent Thomas Cook erhofft sich durch die Akquisition Einsparungen von ca. 8 Mio. Euro pro Jahr und eine Verbesserung der Position auf dem deutschen Markt.

Quelle: Internet

Einführung von Körperscannern auf deutschen Flughäfen im Sommer 2010

12.07.2010 - 10:58

Nachdem die Kommission der EU 2008 die Zulassung der Körperscanner ankündigte, gabe es in Deutschland und anderen europäischen Staaten große Proteste. Diese Geräte entwürdigen den Menschen, nehmen ihm die Privatsphäre durch genaue und scharfe Nacktbilder. Die Verzögerung des Testeinsatz in Deutschland zum Spätsommer und angebliche technische Probleme mit der Software wurden vom Bundesinnenminister dementiert. Es wurde gefordert, dass der abgebildete Körper entfremdet dargestellt werden muss. Dies ist gelungen. Ein Körperscanner der neuesten Generation erfüllt diese Anforderung. Ähnlich wie die Metall-Detektor-Bögen am Flughafen schaut er aus. Dahinter eine Wand, vor der sich der Flugpassagier 1x kompett um die eigene Achse drehen muss. Auf den Bildschirmen werden durch Softwarefilter den Kontrollbeamten nur schemenhafte Bilder der Personen, ohne tiefere Einblicke, präsentiert. Gelbe Umrahmungen auf Strichmännchen ähnlichen Hintergründen lassen die Position eventueller Gefahren erkennen. Auch sei mittlerweile die Anforderung, dass die eingesetzte Strahlung, die sogenannten Terahertzwellen, nicht der Gesundheit schaden dürfen, erfüllt. Die Scanner setzen Strahlen im Millimeterbereich mit geringer Photonenenergie ein, die auch bei einigen Einparkhilfen verwendet werden um Hindernisse anzuzeigen. Während in der USA schon seit Anfang 2010 190 Geräte im Einsatz und 300 weitere bestellt sind, haben in der EU nur einige wenige Flughäfen eine Sonderbewilligung für Testdurchführungen. In Moskau sind die Geräte jedoch schon seit 2007 regulär im Einsatz. Wann und Wo das deutsche Pilotprojekt starten soll ist noch unklar. Ebenfalls ist noch nicht geklärt, wer die Kosten dafür übernehmen soll.

Quelle: Internet