14.07.2010 - 10:26
13.07.2010 - 12:17 by Online-Redaktion
Nach 12 Wochen steigt die Hoffnung das Öl vorübergehend stoppen zu können. Ingenieure positionierten am Montagabend die neue Glocke auf das Bohrloch. Diese ist 5,5 Meter hoch und wiegt 68 Tonnen. Noch ist unklar, ob der Trichter dem enormen Druck des auströmenden Öls standhalten wird, da er noch nie unter den herrschenden Bedingungen in dieser Tiefe getestet wurde. In einer momentan angesetzten zweitägigen Testphase soll dies heraus gefunden werden. Hierbei werden nach und nach 3 Ventile vorsichtig geschlossen, in der Hoffnung, dass eine erneute Explosion nicht statt findet. Sollte das Vorhaben tatsächlich funktionieren und die Kappe den Druckverhältnissen stand halten und das Leck abdichten, ist dies dennoch nur eine vorläufige Lösung. Das Öl kann aufgefangen werden. Erst Mitte August ist ein dauerhafter Verschluss des Bohrlochs durch Entlastungsbohrungen geplant. Quelle: BP